
Die Kirche in Gersbach wurde nachweislich das erste Mal 1166 schriftlich erwähnt. Gersbach gehörte nach Einführung der Reformation 1556 zur Pfarrei Hasel. Erst 1742 hatte der Ort wieder einen eigenen Pfarrer. Der große Dorfbrand im Jahr 1784 zerstörte neben vielen Wohnhäusern auch die Kirche und das Pfarrhaus. Noch im selben Jahr wurde die Kirche wieder erbaut. Später wurde ein Bauernhaus erworben, welches man komplett zum Pfarrhaus umbaute. 1910 baute man einen neuen Altar und eine neue Kanzel. Mit der Umgestaltung in den Jahren 1967 bis 1986 führte man die Kirche teilweise wieder in ihre ursprüngliche Form zurück. Das Kruzifix und der Taufstein sind aus der Erbauungszeit erhalten geblieben.
Das dreistimmige Geläut
Große Glocke - f'
1922 gegossen - Gießerei Ulrich, Apolda
Große Glocke - f'
1922 gegossen - Gießerei Ulrich, Apolda
Mittlere Glocke - a'
1867 gegossen - Benjamin Muchenberger, Wehr
Kleine Glocke - c''
1922 gegossen - Gießerei Ulrich, Apolda
1867 gegossen - Benjamin Muchenberger, Wehr
Kleine Glocke - c''
1922 gegossen - Gießerei Ulrich, Apolda


