Grundsätze
Der Kindergarten ist eine familienergänzende Einrichtung und beinhaltet

Unsere Elternarbeit ist geprägt von gegenseitigem Vertrauen und ist zum Wohle Ihres Kindes. Sie als Eltern sind die Experten für Ihr Kind. Niemand kennt Ihren Sohn oder Ihre Tochter besser als Sie. Das Eltern-KindVerhältnis ist geprägt durch die engste Bindung, die Ihr Kind hat. Eltern wünschen sich, dass es Ihrem Kind gut geht und dass es im Kindergarten gut aufgehoben ist.
Wenn außergewöhnliche Umstände in Ihrer Familien auftreten (Umzug, Krankheit...) oder Sie beobachten, dass es Ihrem Kind nicht gut geht, sprechen Sie uns jederzeit an. Wir können Ihr Kind am besten verstehen, wenn wir über Ihre familiäre Situation Bescheid wissen. Sie können Ihr Kind verstehen, wenn Sie wissen, was es im Kindergarten erlebt.
Sollten wir bei Ihrem Kind Entwicklungsverzögerungen oder Auffälligkeiten beobachten, bieten wir Ihnen an, gemeinsam nach einer Lösung zu suchen. Kinder bringen einen Teil Ihrer Persönlichkeit schon mit auf die Welt, einen anderen Teil bilden sie im Laufe des Lebens durch Freunde und ihr Umfeld aus. Wer mehrere Kinder hat, kann das gut nachvollziehen und weiß wie unterschiedlich jedes Kind ist. Wir sind der festen
Überzeugung, dass alle Eltern jeden Tag ihr Bestes in der Erziehung für Ihre Kinder tun.
Als eingruppiger Dorfkindergarten, wo jeder jeden kennt, machen wir Ihnen als Eltern beim Kennenlernnachmittag das Angebot, dass wir uns gegenseitig duzen. Die Kommunikation auf dieser Ebene unterstreicht unsere Philosophie von Erziehungspartnerschaft und schafft eine besondere Vertrauensebene.
Wir freuen uns, wenn Sie sich als Eltern aktiv in unsere Elternarbeit einbringen:
- In dem Sie Interesse an der Kindergartenarbeit durch das Lesen unserer
- Aushänge in der Garderobe und an der Eingangstür zeigen
- in dem Sie unsere beiden jährlichen Elternabende besuchen wenn Sie an unseren Kindergartenfesten, wie Sankt Martin, Adventsnachmittag etc. teilnehmen und mithelfen
- wenn Sie uns bei den Marktständen unterstützen
Für viele Familien ist Eichen ihr Wohnort und die Kinder werden im Laufe der Kindergartenzeit allein in den Kindergarten kommen oder allein nach Hause gehen. Um in gutem Kontakt bleiben zu können, wünschen wir uns, Sie als Eltern einmal wöchentlich zu sehen.
Das strukturierte Entwicklungsgespräch
Einmal jährlich laden wir alle Familien zu einem strukturierten Entwicklungsgespräch am Vormittag in unseren Kindergarten ein. In diesem ca. 30 minütigen Gespräch wollen wir uns gemeinsam über Ihr Kind austauschen. Wir pädagogischen Fachkräfte beraten uns im Vorfeld gemeinsam über Ihr Kind. Wir berichten Ihnen in diesem Gespräch von den Stärken Ihres Kindes und wollen gemeinsam auf die Entwicklungsaufgaben schauen. Manchmal nehmen wir einen Beobachtungsbogen zur Hilfe, der über die hiesige Grundschule in allen Kindergärten Schopfheims etabliert ist. Ein wichtiges Anliegen ist uns, dass Sie unsere Wahrnehmungen und Schilderungen überdenken. Wir sehen Ihr Kind in einer anderen Umgebung mit über 20 anderen Kindern und aus Sicht der Erzieherin. Es ist in diesem Gespräch Zeit, um Fragen zu stellen, Sorgen mitzuteilen, Rückmeldungen zu geben und Erfreuliches zu erfahren. (näheres siehe Konzeption )
Weitere Angebote für unsere Eltern
- Kennenlernnachmittag im Mai für alle Eltern, deren Kind neu aufgenommen wird
- Elternabend mit Elternbeiratswahl im September/Oktober
- Adventsnachmittag am 1. Advent in der Hülschematthalle
- Adventsfenster alle zwei Jahre
- Frühlingsgottesdienst
- Thematischer Elternabend
- Seegottesdienst und Sommerfest vor den Sommerferien
Unser Elternbeirat
Am ersten Elternabend im neuen Kindergartenjahr wird von den Eltern der Elternbeirat gewählt. Dieser hat die Aufgabe die Erziehungsarbeit in der Einrichtung zu unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Einrichtung und Träger zu fördern. Unser Elternbeirat unterstützt uns bei der Organisation des Laternenfestes und des Sommerfestes. Er hat in den vergangenen Jahren ein Elternfrühstück zu Ostern organisiert und einen Familienausflug im Frühling veranstaltet. Ein Mitglied des Elternbeirats nimmt an den 2 Mal jährlich stattfindenden Sitzungen des Kindergartenausschusses der Kirchengemeinde teil.
Unser Eingewöhnungskonzept

Der „sichere Hafen“ bekommt nun eine wichtige Funktion für Sie. Sie sollten von jetzt an so viel Zeit wie möglich auf diesem Platz verbringen und Ihrem Kind die Möglichkeit geben, sich den Raum zu erobern und Kontakt mit der Erzieherin und mit den Kindern allein aufzunehmen. Sie haben einen festen Platz, damit ihr Kind jederzeit zu Ihnen zurückkehren kann. Versuchen Sie, eine Beobachterrolle einzunehmen.
Je nach Kind starten wir am 1., 2. oder 3. Tag einen kurzen Trennungsversuch. Für die Trennung ist es für Ihr Kind von größter Bedeutung, dass Sie ihm klar und deutlich „Tschüss“ sagen und sich nicht davonstehlen
Ein gemeinsames Abschiedsritual für den Kindergarten sollten Sie entwickeln, z.B. einen Abschiedskuss oder das Bringen bis zur Tür. Überlegen Sie sich schon zu Hause, was bei Ihnen in ihrer Familie üblich ist oder was Ihrem Kind gut tun würde. Die Trennung ist für beide Seiten, für Ihr Kind und Sie als Eltern in der Regel schwer und mit gemischten Gefühlen verbunden. Versuchen Sie sich selber innerlich zu überwinden, sich klar durch Ihr Abschiedsritual zu verabschieden und dann zu gehen. Wenn ihr Kind weint, finden wir wiederum ein Ritual es zu beruhigen und in der Regel ist der Schmerz nach wenigen Minuten überwunden. Um Ihrem Kind den Einstieg in den Kindergartenalltag zu erleichtern, bieten wir Ihnen die stundenweise gestaffelte Aufnahme an: Nach der 1. Trennung ist es sinnvoll, dass Kind bereits nach 1 Stunde wieder abzuholen. Am zweiten Tag nach zwei Stunden. Wenn die ersten zwei Trennungstage erfolgreich überstanden sind, zeigt die Erfahrung, dass es ausreicht, wenn die Kinder den Kindergarten in der ersten Woche von 8:30 Uhr bis 11.00Uhr besuchen. Wenn es ihre berufliche Situation nicht zulässt, finden wir selbstverständlich andere Wege.Unser Ziel ist, die Aufnahme Ihres Kindes so individuell wie möglich zu gestalten und eine gute Beziehung zu Ihrem Kind und zu Ihnen aufzubauen. Die Anfangszeit entscheidet darüber, wie gern Ihr Kind später in den Kindergarten kommt.
Bedenken Sie, dass der Eintritt in den Kindergarten für Ihr Kind ein großer Schritt ist. Es muss sich mit vielen Eindrücken und neuen Regeln in einer Gruppe seinen Platz suchen. So empfehlen wir Ihnen die Nachmittage, ruhig zu gestalten, damit das Kind Zeit zum Verarbeiten findet.
Das Kind sollte besonders in der Anfangszeit kontinuierlich die Einrichtung besuchen, damit der Kindergartenbesuch zum Alltag werden kann.Wir geben Ihnen in der Anfangszeit täglich eine kurze Rückmeldung, wie es Ihrem Kind am Vormittag bei uns ergangen ist und was es erlebt hat. Ein erstes Entwicklungsgespräch findet vor den Herbstferien statt.


